
Dein Wechsel von Sitecore zu Sitefinity
Wann ist ein Wechsel von Sitecore zu Sitefinity sinnvoll?
Ein Wechsel von Sitecore zu Sitefinity ist selten eine reine Bauchentscheidung, sondern hängt von Deiner konkreten Systemlandschaft und Deinen Anforderungen ab. Typische Situationen, in denen sich eine Prüfung lohnt:
Support-Ende oder Umstieg auf SitecoreAI steht an: Für ältere Sitecore-Versionen läuft der Support aus, und Sitecore setzt strategisch auf SitecoreAI (vormals XM Cloud). Steht ohnehin eine größere Migration an, ist das der richtige Zeitpunkt, Sitefinity als Zielplattform zu prüfen.
Lizenz- und Betriebskosten stehen auf dem Prüfstand: Ein Vergleich der Gesamtkosten (TCO) über mehrere Jahre zeigt, ob Sitefinity für Deine Anforderungen wirtschaftlicher ist.
Deine Instanz ist schwer wartbar geworden: Über Jahre gewachsene Anpassungen machen jede Änderung aufwendig. In Sitefinity legst Du eigene Inhaltstypen über den Module Builder ohne individuelle Entwicklung an.
Mehrere Marken, Länder oder Sprachen sollen zentral laufen: Sitefinity verwaltet alle Sites und Sprachversionen aus einer Instanz heraus.
Fachabteilungen sollen Inhalte selbst pflegen: Im visuellen Seiteneditor von Sitefiniry bauen Redakteur:innen Seiten aus freigegebenen Widgets und prüfen sie vorab in der Vorschau.
Neue Schnittstellen sind gefragt: Für Anbindungen an CRM-, PIM- oder E-Commerce-Systeme bietet der Sitefinity Integration Hub Low-Code-Konnektoren zu über 1.000 Anwendungen wie Salesforce oder HubSpot.
Inhalte sollen mehrere Kanäle versorgen: Als Hybrid-Headless-CMS spielt Sitefinity Inhalte über APIs an Website, App und weitere Systeme aus, während die Redaktion weiter visuell arbeitet.
Dein Team ist im .NET-Umfeld zu Hause: Da auch Sitefinity auf .NET basiert, kann Dein Sitecore-Team sein Wissen weitgehend mitnehmen, was die Umstiegshürde senkt.
Was wir bei der Sitecore-zu-Sitefinity-Migration berücksichtigen
Bei einer Migration von Sitecore zu Sitefinity geht es um mehr als die reine Übertragung von Inhalten. Bestehende Strukturen, Integrationen, redaktionelle Prozesse und SEO-Anforderungen müssen zusammenspielen, damit der Wechsel technisch sauber gelingt und Dein Team anschließend produktiv weiterarbeiten kann. Gleichzeitig behalten wir zukünftige Anforderungen wie Mehrsprachigkeit oder Multisite-Strukturen im Blick.
Unsere Erfahrung aus Sitefinity-Projekten
Ob Corporate Website, Multisite-Plattform oder Anbindung an SAP und andere Systeme: Wir setzen seit vielen Jahren Projekte auf Basis von Sitefinity um. Diese Erfahrung fließt direkt in Deine Migration ein, von der Zielarchitektur bis zur Integration Deiner bestehenden Systeme.
SEO und Sichtbarkeit beim CMS-Wechsel sichern
Ein Wechsel des CMS betrifft immer auch Deine bestehende Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Aus diesem Grund ist SEO kein nachgelagertes Thema, sondern fester Bestandteil der Migrationsplanung von Anfang an. Bestehende URLs werden erfasst und über eine saubere Redirect-Strategie auf ihre neuen Sitefinity-Pendants übertragen, damit Nutzer und Suchmaschinen weiterhin die richtigen Seiten finden.
Auch Metadaten, Canonical-Tags und Deine interne Verlinkung übernehmen wir mit Sorgfalt, statt sie im Zuge der Migration einfach neu aufzusetzen. Vor und nach dem Go-live prüfen wir zusätzlich Indexierbarkeit, XML-Sitemap und technisches Tracking, um frühzeitig zu erkennen, falls etwas nicht wie erwartet funktioniert. Eine Garantie, dass sich Rankings eins zu eins übertragen lassen, kann Dir niemand seriös geben – mit dieser sorgfältigen Herangehensweise reduzierst Du das Risiko unnötiger Sichtbarkeitsverluste aber deutlich.
FAQ: Die häufigsten Fragen zum Wechsel von Sitecore zu Sitefinity
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